Nachfolge · für Inhaber ab CHF 1 Mio. Umsatz
Die meisten Betriebe werden nicht übergeben. Sie werden zugesperrt.
Bis 2030 stehen rund 168'000 Schweizer KMU vor der Eigentumsübergabe. Etwa 59'000 davon dürften keine Nachfolge finden, nicht weil die Betriebe schlecht sind, sondern weil niemand rechtzeitig den Prozess gestartet hat. Wenn Sie eine Hausverwaltung, einen Heizungs- und Sanitärbetrieb oder ein Bauunternehmen führen, sind Sie in genau der Gruppe, die es am härtesten trifft.
- Käufer, nicht Vermittler
- Kein Honorar, keine Erfolgsprovision von Ihnen
- Beteiligung oder vollständige Übernahme
- Diskret — kein öffentliches Inserat
Unverbindlich und vertraulich. Wir melden uns persönlich, meist innerhalb eines Arbeitstags.
Die Ausgangslage
Was in der Schweiz gerade passiert
- 168'000 Schweizer KMU stehen bis Ende 2030 vor der Eigentumsübergabe — 32% aller KMU. UBS / CFB-HSG Nachfolgestudie 2026 (Befragung Sept. 2025, n=401)
- ≈59'000 dieser Übergaben dürften scheitern — rund 12'000 pro Jahr. UBS / CFB-HSG 2026
- 76% der Inhaber sagen: Der Erfolg des Betriebs hängt an ihrer Person. Das ist der häufigste Risikofaktor jeder Nachfolge. UBS / CFB-HSG 2026
- ≥500'000 Arbeitsplätze hängen an Schweizer Betrieben mit ungeklärter Nachfolge. Dun & Bradstreet, März 2025
Das eigentliche Problem
Warum es ausgerechnet gute Betriebe trifft
Ein Betrieb mit vollen Auftragsbüchern, treuen Kunden und dreissig Jahren Ruf im Kanton ist kein schwer verkäufliches Unternehmen. Trotzdem findet er oft keinen Nachfolger. Der Grund ist selten der Preis — es ist die Struktur.
In Hausverwaltung, Gebäudetechnik und Bau läuft fast alles über den Inhaber: die Kundenbeziehungen, die Offerten, die Preisentscheidungen, die Handwerker, die Bank. Genau das, was den Betrieb erfolgreich gemacht hat, macht ihn für einen Käufer riskant. Wer kauft, kauft eine Person, und die Person geht ja gerade.
Deshalb scheitern Nachfolgen nicht am Bewertungsgutachten, sondern an einer Frage: Läuft der Betrieb weiter, wenn Sie drei Monate nicht da sind? Wer diese Frage mit Ja beantworten kann, hat mehrere Interessenten. Wer sie mit Nein beantworten muss, hat einen Käufer — oder keinen.
- Die Kundenbeziehung gehört Ihnen persönlich, nicht dem Betrieb
- Es gibt keine zweite Führungsebene, die den Laden allein trägt
- Preise, Offerten und Nachkalkulation stehen in Ihrem Kopf, nicht im System
- Ein grosser Teil des Umsatzes hängt an wenigen Mandaten oder Auftraggebern
Wo wir kaufen und uns beteiligen
Ihre Branche im Detail
Hausverwaltung verkaufen
Bewirtschaftungsmandate, STWE-Verwaltung, Erstvermietung: was den Wert einer Verwaltung wirklich bestimmt und wie die Übergabe ohne Mandatsverluste läuft.
Heizungs- & Sanitärbetrieb verkaufen
Servicevertragsbestand, Notfalldienst, Monteure: warum Gebäudetechnik gerade zu den gesuchtesten Betrieben gehört — und woran die Übergabe trotzdem scheitert.
Bauunternehmen verkaufen
Auftragsbestand, Maschinenpark, Bauführer: wie ein Bauunternehmen bewertet wird und was mit laufenden Werkverträgen bei der Übergabe passiert.
So sieht das konkret aus
Drei Modellfälle
Verwaltung, 62-jähriger Inhaber
1'400 Einheiten, CHF 1,9 Mio. Honorarumsatz, drei Bewirtschafter. Der Inhaber betreut die 30 grössten Eigentümer selbst. Ein Käufer sieht: guten Bestand, hohes Personenrisiko. Der Hebel liegt darin, die Mandate vor dem Verkauf auf das Team umzuhängen.
Sanitärbetrieb, kein Nachfolger
CHF 2,4 Mio. Umsatz, elf Mitarbeitende, 340 Serviceverträge. Die Tochter ist Ärztin, der Meister will in vier Jahren aufhören. Der wiederkehrende Umsatz macht den Betrieb gesucht, der fehlende zweite Mann kostet Preis.
Bauunternehmen mit einem Grosskunden
CHF 4,1 Mio. Umsatz, davon 55% über einen Generalunternehmer. Volles Auftragsbuch, zwei Bauführer. Das Klumpenrisiko drückt den Multiplikator spürbar — zwei Jahre Arbeit an der Auftraggeberbasis wirken hier stärker als jede Preisverhandlung.
Der Unterschied
Zwei Wege, Ihren Betrieb zu übergeben
Der übliche Weg
Über einen Vermittler auf den Markt
- Ihr Betrieb wird, meist anonymisiert, ausgeschrieben und einer breiten Interessentenliste gezeigt
- Sie zahlen Mandatsgebühr und Erfolgsprovision aus dem Verkaufserlös
- Sie führen Gespräche mit Interessenten, deren Finanzierung erst noch geklärt werden muss
- Der Prozess dauert typischerweise ein bis zwei Jahre
- Nach dem Verkauf haben Sie keinen Einfluss mehr darauf, was mit Team und Namen passiert
Der Weg über THETA
Direkt mit dem Käufer sprechen
- Ein Gespräch, ein Entscheider, keine Interessentenliste — Ihr Name bleibt im Markt unbekannt
- Kein Honorar und keine Provision von Ihrer Seite: Wir sind der Käufer, nicht der Makler
- Sie entscheiden, ob wir uns beteiligen oder ganz übernehmen, beides ist möglich
- Sie können Geschäftsführer bleiben, sich schrittweise zurückziehen oder sauber aussteigen
- Team, Standort und Firmenname bleiben, das steht im Vertrag, nicht in einer Absichtserklärung
Vom ersten Gespräch bis zur Übergabe
So läuft es ab
-
Erstgespräch, 30 bis 45 Minuten
Wir klären, was Sie eigentlich wollen: ganz raus, Teilverkauf, oder erst in fünf Jahren. Kein Verkaufsgespräch, keine Unterlagen nötig. Wenn es nicht passt, sagen wir es Ihnen in diesem Termin.
-
Vertraulichkeit schriftlich
Bevor Sie uns eine einzige Zahl zeigen, unterschreiben wir eine Geheimhaltungsvereinbarung. Ihre Mitarbeiter, Ihre Kunden und Ihr Markt erfahren zu diesem Zeitpunkt nichts.
-
Zahlen ansehen, Wert einordnen
Drei Jahresabschlüsse, die aktuelle Auftrags- oder Mandatslage, die Personalsituation. Daraus ergibt sich eine Bandbreite, kein Fantasiepreis, sondern was ein Käufer tatsächlich zahlt und finanzieren kann.
-
Absichtserklärung mit Struktur
Preis, Zahlungsweise, Ihre Rolle danach, Zusicherungen für Team und Namen. Erst wenn diese Punkte stehen, gehen wir in die Detailprüfung.
-
Prüfung, Vertrag, Übergabe
Due Diligence, Kaufvertrag, Übergabeplan. Sie bleiben so lange an Bord, wie es für Kunden und Team sinnvoll ist, je nach Vereinbarung als Geschäftsführer, im Beirat oder gar nicht.
Häufige Fragen
Was Inhaber uns zuerst fragen
Muss ich vollständig verkaufen?
Nein. Unser bevorzugter Weg ist die Beteiligung: Wir übernehmen einen Anteil, Sie bleiben Geschäftsführer und Mehrheitseigentümer. Der vollständige Verkauf ist der zweite Weg, für Inhaber, die geordnet aussteigen wollen. Was passt, entscheiden Sie.
Was kostet mich der Prozess?
Von unserer Seite nichts. Wir sind der Käufer und verlangen weder Mandatsgebühr noch Erfolgsprovision. Ihre eigenen Kosten für Treuhänder oder Anwalt bestimmen Sie selbst, wir empfehlen ausdrücklich, beide beizuziehen.
Wie lange dauert eine Übergabe?
Ein Verkauf an einen aussenstehenden Käufer dauert in der Schweiz typischerweise ein bis zwei Jahre vom Erstkontakt bis zur Übernahme; eine familieninterne Übergabe zieht sich über zehn bis zwölf Jahre. Weil bei uns nur ein Entscheider am Tisch sitzt, ist der Teil bis zur Absichtserklärung meist in wenigen Wochen erledigt.
Was passiert mit meinen Mitarbeitern?
Sie bleiben, und das steht im Vertrag. Unser Modell verdient Geld über Wachstum, nicht über Kostensenkung, ein wachsender Betrieb stellt ein. Bei einem Verkauf gehen die Arbeitsverhältnisse ohnehin von Gesetzes wegen auf den Erwerber über, wenn der Betrieb übertragen wird.
Bleibt mein Firmenname bestehen?
Ja. In Ihrer Region ist Ihr Name das wertvollste Kapital des Betriebs, den ersetzt man nicht, den baut man aus. Wir treten nicht als Marke an die Stelle Ihres Namens.
Ich will erst in fünf Jahren übergeben. Zu früh für ein Gespräch?
Im Gegenteil. Der Preis eines Betriebs entscheidet sich in den zwei bis drei Jahren vor dem Verkauf: zweite Führungsebene, dokumentierte Prozesse, Kundenbindung an den Betrieb statt an Sie. Wer erst beim Aufhören anfängt, verkauft unter Wert oder gar nicht.
Für welche Betriebe kommt das in Frage?
Hausverwaltungen, Heizungs- und Sanitärbetriebe sowie Bauunternehmen in der Deutschschweiz, ab rund CHF 1 Mio. Jahresumsatz und mit mehreren Jahren Marktpräsenz. Ausserhalb dieser Gewerbe sind wir der falsche Partner, dann sagen wir das im ersten Gespräch.
Weiterlesen
Nächster Schritt
Reden wir, bevor es dringend wird.
Ein Gespräch, 30 bis 45 Minuten, vertraulich. Danach wissen Sie, was Ihr Betrieb wert ist und welche Wege offenstehen, auch wenn Sie sich am Ende gegen uns entscheiden.
Kostenloses Erstgespräch vereinbaren- Kein Honorar
- Keine Unterlagen nötig
- Absolut vertraulich